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Presse

Bericht zu unserer Forderung nach Veröffentlichung der Bebauungspläne im Internet, gemäß unserem Antrag auf der Bürgerversammlung.

Gerade jetzt nach dem vernichtenden Gutachten über das für nichtig beurteilte Gräfelfinger Baurecht ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung von größter Wichtigkeit.

SZ 28.1.2006 siehe hier


Interview des Gutachters Birkl, Tenor: Bebauungspläne sind nichtig.

Merkur - Würmtal, 30.11.2005         zum Interview   zurück mit Rücktaste


Neue Löcher im Schutzwall der Gartenstadt
Weitere Bauregelungen fallen.

Merkur - Würmtal, 30.11.2004

"Durch die Vereinfachung der Bayrischen Bauordnung sollen die bisherigen Abstandsregelungen entfallen. "Bisher schreibt die Bauordnung grundsätzlich eine Abstandsfläche von 3m vor". Also haben 2 Häuser einen Abstand von 6m. "Nun soll diese Abstandsfläche auf ein Minimum eingedampft werden". Hier wird eine Verdichtung befürchtet, nachdem nun mehr Häuser auf ein Grundstück passen."

Weggelassen wird hier, dass sich am Abstand zu Nachbarn nichts ändert, jeder hat 3m einzuhalten, zwei Nachbarhäuser haben also mindestens 6m Abstand. Zur Strasse sind es 5m. Der Abstand zur Strasse von 5m ist Gräfelfinger Satzung, das Baugesetzbuch schreibt 3m vor.

Die neue Regelung betrifft also nur Häuser auf einem Grundstück.
Wenn hier schon der Abstand von 3m beklagt wird, so stellt sich die Frage, warum stets Doppelhäuser (im gebräuchlichen Sinn)  erwünscht und mittels Bauräumen erzwungen werden. Deren Abstand ist null Meter. Dies ist ein Widerspruch. Viele Doppelhausbewohner wären schon über 3m Abstand glücklich.

Gleichwohl stellten die GRÜNEN einen Antrag den "der Bauausschuss dankbar aufgriff": Die Baufenster müssten noch enger gefasst werden. "Ein Beschluss, der an politischer Sprengkraft kaum zu überbieten wäre".
Die Grünen übersehen auch, dass die neu Regelung nur Abstände betrifft. An der zulässigen Geschoßfläche ändert sich dadurch nichts.


Planer verteidigen Gräfelfings degressives Baurecht
Frank Müller-Diesing verspricht den Eigentümern, sie müssten "keine Einbußen hinnehmen"


SZ Würmtal  27.11.2004  

Der Bürgerverein BVGL hielt eine eigene Versammlung zum Thema Bauräume (und 2063 neu) ab.

Der Städteplaner Müller-Diesing: "Die Neuerungen brächten in der Substanz keine Einbußen".

"Das degressive Baurecht schließe überdies unerwünschte Verdichtung aus".
Wir meinen, dass die Last der Gartenstadt ungleich verteilt wird. Siehe Wertminderung.

Berichtet wurde von einem aktuellen Bescheid des Finanzamtes für Körperschaft in München über die "gesonderte Feststellung des Grundbesitzwertes".

Der heutige Wert des Gutachterausschusses beträgt 750 Euro / qm bei einer GFZ von 0,4. Das Grundstück hätte heute folgende Werte, je nach GFZ:
GFZ qm-Preis Grundstückswert Minderwert im Vergleich zu GFZ 0,2
0,2 578 €   971.000 €  
0,4 750 € 1.260.000 € -289.000 €
0,5 818 € 1.374.000 € -403.000 €

Von unserer Gemeinde beauftragter Städteplaner Müller-Diesing in der SZ 27.11.04:
"... keine Einbußen".

Siehe auch Wertminderung.

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