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Südring |
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29.04.2009 Der 2. Zwischenbericht ist erschienen. Der gesamte Bericht Lesen Sie hier das Wichtigste und worauf Sie achten sollten:
Die Autobahndirektion Südbayern veranstaltete eine Präsentation zum weiteren
Zwischenstand
zum Autobahnring A 99 Süd. Eingeladen waren u.a. die Bürgermeister der Würmtalgemeinden.
Letztere waren absolut nicht begeistert.
Insgesamt ist der Zwischenstand ausgesprochen unbefriedigend.
Gräfelfings Bgm. hat der Presse die klare Ablehnung Gräfelfings zu allen
Trassenvarianten verkündet, da alle Varianten die Verkehrsführung bei
Gräfelfing oberirdisch vorsehen.
Hingewiesen wird auf die Seiten 75 (Variantenübersicht), 107
(Entlastungswirkungen) und
123 (Gesamtergebnis Verkehr).
Zu erkennen ist, dass
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die stadtnahe Variante A1, da sie keine Verkreuzung mit der A 96 hat, nur
45.000 Kfz/Tag aufnimmt, im Gegenzug aber die A 96 bei Gräfelfing mit 20.000
Kfz/Tag zusätzlich belastet. Diese muss dann daher achtstreifig ausgebaut
werden.
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alle anderen Varianten bei Gräfelfing oberirdisch weggeführt werden und dort
eine Verkehrsbelastung von bis zu 70.000 Kfz/Tag haben.
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die Entlastungswirkungen mit bis zu 20.000 Kfz/Tag auf der A 96 und im Übrigen
ausschließlich in München marginal sind (überdies sind nur noch auf der A 99
Nord und Ost Entlastungen zu erwarten, die aber deutlich unter 10 % liegen und
daher immissionstechnisch nicht wirksam sind.).
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keine Entlastungen für das Umland erreicht werden, es sei denn, die A 99
verkreuzte zusätzlich mit untergeordneten Straßen, wie z.B. der M4 bei
Neuried.
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vorsichtig angedeutet wird (wegen der sich abzeichnenden Sinnlosigkeit des
Projekts im Isartal!), dass auch eine Teilrealisierung von der A 96 bis zur A
95 für sich alleine "eine hohe verkehrliche Wirksamkeit" habe.
Die Verwaltung wird die Autobahndirektion anschreiben, um eine Erklärung zu
erhalten, warum augenscheinlich die Vorschläge und Anregungen, die
fristgerecht schriftlich versandt wurden und von denen mehrfach zugesagt
wurde, dass diese in der Machbarkeitsstudie mit betrachtet werden, nicht
berücksichtigt sind. Darunter ist etwa die vollständige Straßenlage bei
Gräfelfing im Tunnel, die überhaupt nicht untersucht wird!
Im weiteren Procedere werden nun die verbliebenen Trassen wirtschaftlich
untersucht und angesichts ihrer Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen.
Insgesamt ergeht eine Prüfung, der am Ende des Untersuchungsprozesses eine
Empfehlung folgt, entweder eine Trasse zu verfolgen, weil sie machbar und
sinnvoll ist oder keine der Trassen anzudenken und die A 99 nicht zu
realisieren.
Dieses Ergebnis wird für Ende 2009 erwartet.
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