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Südring |
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Feb. 2009 A96 erweitert auf 8 Spuren - Der Südring durch Gräfelfing? Der Südring ist ist das Schlussstück des
Autobahnringes um München. Starke Teile der Landtags-CSU wollen ihn, der
Münchner Norden auch, da er sich Entlastung für den schon bestehenden nördlichen
Teil erhofft. Der Süden ist jedoch dagegen, klar, denn alle befürchten dass ihr
Grundstück in Bälde an der Autobahn liegt. So geht es unserem Bürgermeister Göbel. Er ist stellvertretender Landrat und hat dem Vernehmen nach Aussichten auf den Landratsposten - er muss also auf alle Rücksicht nehmen. Und dies merkt man seinen Aussagen an : Den Versuch es allen Recht zu machen und niemanden zu vergraulen. Deshalb haben wir Presseauszüge gesammelt, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Zunächst die amtliche Presse (Die Zahl davor ist das
Datum, nur in verkehrter Reihenfolge zum leichteren sortieren) Von der AIG stammt jedoch die Idee mit dem Verkauf der Grundstücke entlang des Tunnels, nicht auf dem Tunnel, um den Tunnel zu finanzieren. Die CSU hat diese unsere Idee im letzten Wahlkampf ungeniert übernommen. Es freut uns ja wenn unsere Idee ankommt. Sehr missfällt uns jedoch, dass just diese Grundstücke jetzt schon verbraucht werden sollen, z.B. für die SIS Internationale Schule, siehe unter Aktuell. Am 2.2.2009 haben wir mit der Autobahndirektion Süd gesprochen. Es ergab sich: 1. Ein Südring wird
kommen. Für
Gräfelfing allerdings wäre dies die Katastrophe: Verkehrszunahme von derzeit Einen Tunnel auf Staatskosten wird es auch dann nicht geben, da es um eine bereits bestehende BAB geht. Wir fragen
uns, ob die Solidarität der Würmtalgemeinden bei der Direktvariante genau so
groß ist, Pressemitteilung der AIG vom 03.02.2009Betrifft: Spurenerweiterung der A96 und Tunnelbauverzögerung Bürgermeister Göbel hat sich offenbar damit abgefunden, dass die A96, um zukünftige Verkehrsströme aufnehmen zu können, im Bereich Gräfelfing 8-spurig ausgebaut werden soll. Allerdings hätte er sich zuvor fachmännischen Rat suchen sollen, bevor er sich offensichtlich zu selbstsicher in die Fänge der Autobahndirektion begab, die hierfür eine Mindestfahrbahnbreite von 18,25 m ansetzt. Wieso prescht unser Bürgermeister schon wieder vor und rechnet der Autobahndirektion vor, dass die bisherige Fahrbahnbreite von 15,50m für je 4 Spuren pro Richtung ausreichend ist. 18,25 m pro Richtung sind erforderlich, jedoch im bereits bestehenden Tunnel nicht möglich. Statt Verhandlungen anzustreben, um einen 8-spurigen Ausbau zu verhindern, muss er sich nun auch noch dahingehend korrigieren lassen, dass eine Fahrbahnerweiterung, allein durch Änderung der Markierung von 6 auf 8 Spuren keine Berechtigung auf einen zusätzlichen Lärmschutz darstellt. Ein 8spuriger Ausbau der A96 im Bereich Gräfelfing ohne Tunnel muss unbedingt verhindert werden. Dafür hat sich unser Bürgermeister einzusetzen. Was hat es für einen Sinn kurz vor Ende der Autobahn eine Erweiterung zu planen, die unweigerlich in einem Nadelöhr endet. Dabei ist zu beachten, dass die bestehende Untertunnelung von ca. 300m sowieso nicht 8-spurig ausgebaut werden kann. Wieso wird die Machbarkeitsstudie zum Tunnel verzögert? 2 Jahre für eine Machbarkeitsstudie anzusetzen, bedeutet eine bewusste Verzögerungstaktik. Wieso
spricht Herr Göbel immer wieder von einem utopischen Preis von 240 Mio., Wieso wird immer noch über eine Überbauung des Tunnels nachgedacht die, vorrausgesetzt überhaupt zugelassen, auf Grund zusätzlicher statischer und sicherheitstechnischer Erfordernisse eine immense Verteuerung bedeuten würde. Da kommt klammheimlich der Verdacht auf, dass ein Tunnel im Grunde gar nicht angestrebt wird. Es stellt sich außerdem die Frage, wieso unser Bürgermeister bezüglich des Autobahnsüdringes soviel Solidarität mit den Nachbargemeinden entwickelt. Sind da bei ihm inzwischen gar politisch höher gesetzte Ziele im Spiel? Ein Bürgermeister hat sich zunächst vorrangig für das Wohl seiner Gemeinde einzusetzen, auch wenn er inzwischen die Position des stv. Landrates inne hat. Tatsache ist, dass ein Ringschluss der Autobahn A99 das Verkehrsaufkommen auf der A96 erheblich reduzieren könnte. Allerdings ist die „Münchner Tunnelvariante“, die einen Autobahnringschluss über die A96 vorsieht und erst ab Höhe Blumenau in einen Tunnel führt, bisher nicht ausgeschlossen worden, wie fälschlicherweise von Herrn Göbel behauptet wurde. Der Planungsfortschritt kann auf der Webseite der Autobahndirektion Süd: www.abdsb.bayern.de eingesehen werden. Heidi
Jakob-Protschky |
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