A96


A96 - Tunnel jetzt, sofort, ohne wenn und aber







 

 

 

 

 

 

Dies ist der Lärmteppich aus dem Jahre 2005, noch ohne den Autobahnring A99 und Gewerbegebiet Freiham.

Der Verkehr wurde durch den Autobahnring A99 und das Gewerbegebiet Freiham von 75.000 Fahrzeugen pro Tag auf 115.000 gesteigert.
Dabei ist Freiham praktisch noch nicht bebaut.

Lärm und Abgase gefährden unsere Gesundheit auf das Schwerste, die Ortsteile Gräfelfing und Lochham können nicht zusammenwachsen, das Image unserer Villengemeinde wird immer mehr schwer geschädigt.

Bodenrichtwerte in Lochham gefallen: 2005: 650€ à   2007: 520€

Differenz: 130€ oder 20% in 2 Jahren!
Die Bebauungsplangebiete in Lochham haben
1E: 378.000qm, 1F:333.000qm
Reines Wohngebiet WR Summe
711.000qm.

Wertverlust für das gesamte Lochham nördl. der A96
:
(mit Heitmeiersiedlung) rund 140 Mio. €

Dies ist ein Spiegel der Wohnqualität

Die AIG sagt deshalb als erste: Den Tunnel

  • jetzt
  • sofort
  • ohne wenn und aber

Eine Einhausung der Autobahn A96 ist das dringendste Problem in unserer Gemeinde.
Seit 1972 hat unser Gemeinderat nicht das geringste erreicht, um uns vor Lärm, Abgasen, Minderung der Lebensqualität und Ortzerteilung zu bewahren.
Auch heute noch spekuliert der Gemeinderat, wie seit 36 Jahren, dass der Staat den Lärmschutz übernimmt. Dabei wäre der Tunnel Prüfening in Regensburg ein klares Signal gewesen. Bau auf eigene Kosten, aber mit 62 % Zuschuss. Die Vereinbarung war 1996, fertig wurde der Tunnel 2002.
Seitdem wurden die Zuschussmöglichkeiten geringer, heute gibt es definitiv nichts mehr. Statt 38% der Kosten hat die Gemeinde nun 100% zu tragen.
Das "Aussitzen" kommt uns teuer zu stehen.
 

Trotzdem müssen wir uns nun ohne wenn und aber sofort an den Tunnelbau machen, da der Verkehr ständig zunimmt. Dies bringt neue Belastungen und erhöht die Baukosten.
Es gibt keine Alternative!


Die bisherigen „Leistungen“ unseres Gemeinderates:

Bürgerverein BVGL: Unter seinem Bürgermeister Bachhuber wurde 1970 die A96 kampflos hingenommen, die 6-spurige (!) Autobahn als Bundesstrasse B12neu geschluckt. Ein Tunnel wäre leicht zu erhalten gewesen, da die A96 unbedingt zur Olympiade fertig sein musste.

IGG: Unter IGG-Bürgermeister Reichert geschah 30 Jahre lang überhaupt nichts. Klagen wurden versäumt bei der Umwidmung der B12neu in die Autobahn A96, ebenso bei der Planung der Auffahrt des Gewerbegebietes Freiham.
Größter Fehler war den Tunnelbau
nicht sofort mit Mitteln der Gemeinde zu bauen.

Dieses
Versäumnis erhöht den Tunnelpreis in Millionenhöhe, da wegen des inzwischen sehr hohen Verkehrsaufkommens nun nur nachts und an Feiertagen notwendige Sperren eingerichtet werden können.

Auch hätte man bei den Anschlüssen Freiham und A99 mit einem Tunnel zuvorkommen können. Nun muss unsere Gemeinde im Westen weitgehend schutzlos bleiben.

 

 

 

 

 


 

Fehler 1972-2002 (IGG-Bürgermeister):

Durch Nichtstun den Zuschuss in Höhe von
                        62% von Bund und Land
verschenkt,
so wie ihn die Stadt Regensburg erhielt.

CSU: Der CSU-Innenminister Merk war es, der der Gemeinde 1972 Lärmschutzmassnahmen zusagte, falls der Verkehr über die damals geschätzte Zahl von 25.000  Kfz/Tag hinausgehen sollte. Der Versuch diese Zusage einzuklagen schlug kläglich fehl. Das Wort des Ministers war nichts wert.

Das Tunnelmärchen
Bgm. Göbel nannte als Kosten für einen Tunnel: 150-170 Mio.  plus Ablöse 70 Mio. €. So standen 240 Mio. im Raum.

Wie kommt es zu diesem Preis? Göbel gab den Vergleichstunnel in Regensburg, knapp
700m lang, mit 70 Mio. an, also 100 Mio. pro km. Der A96 Tunnel soll nach seinen Vorstellungen 1,5km lang sein, also 150 Mio. Ob mit oder ohne Oberflächengestaltung ließ er offen.
Der BVGL outete sich nun als Tunnelgegner, anstatt die Augen auf zu machen.

Die IGG bestreitet die Göbel-Aussage auf ihrer homepage:
Frage: Wer hat wann und wo behauptet, dieser Tunnel hätte 70 Mio. Euro gekostet? Diese Behauptung ist vollkommen aus der Luft gegriffen und durch nichts zu belegen!“

AIG: Klipp+klar, sie fiel auf der letzten Bürgerversammlung Herbst 2007.
Etliche anwesende IGG-Mitglieder können dies schlecht abstreiten, nachdem dies der Bürgermeister schon nicht tut.

Die Wahrheit

Der Tunnel Regensburg, im Internet nachlesbar, kostete mit Oberflächengestaltung
in Wirklichkeit nur 22,7 Mio., keine 70 Mio.,
also nur rund ein Drittel.

Originaldarstellung der Stadtverwaltung Regensburg:

Wir sehen hier mit welcher Oberflächlichkeit der Gemeinderat das Problem betrachtet. Die Aussage blieb von allen Ratsmitgliedern unwidersprochen.

Der von uns hinzugezogene Bauingenieur für Tunnelbau meinte zur überzogenen Kostenvorstellung der Gemeinde: „Solche Zahlen nennt man wenn man nicht wirklich mag, oder sich nicht traut.“

Tunnel Regensburg-Prüfening mit Park, Park&Ride-Parkplatz, Kuglerplatz
 

 

 

 

 

 


 

Auch hier verbreitet die IGG Falschmeldungen: Der Tunnel in Regensburg "sei nur eine befahrbare Einhausung" und daher billig.

Wir prüfen alles selbst und verlassen uns eben nicht auf andere: Laut Autobahndirektion Süd werden nur Tunnel in Massivbau zugelassen. Leichtbauweisen gibt es in Österreich. Diese sind jedoch nicht befahrbar.

Im übrigen hat der Tunnel alles was auch uns völlig genügt:

  • Park
  • Tragfähigkeit für Kfz
  • Bebauung ist nicht erlaubt

Wir sind es insbesondere den Lochhamern schuldig, dass das Problem Tunnel für die A96 nach mehr als 30 Jahren Vernachlässigung endlich energisch angegangen wird.
Das Argument von Herrn Scholler, FDP, das Problem betreffe nur 1350 Menschen, nicht nachvollziehen.
Denn geschädigt in Wert und Ansehen wird der gesamte Ort.
Wir haben jedoch den Eindruck, dass Herr Scholler nur sagt was der Gemeindrat denkt.

Insofern können wir auch aktuelle Überlegungen des Bürgervereins auf Verzicht eines Tunnels nicht nachvollziehen.
Mit Aufgabe wurde noch nie etwas gewonnen.

Vergleich mit Tunnel Aubing, 2 km

Preis 82 Mio Euro mit Oberflächengestaltung, abzüglich Fahrbahn, diese besteht ja bei uns bereits:

Preis 1km Fahrbahn ohne Planung/Genehmigung      7 Mio
also für 2 km                                                         14 Mio

Preis des Tunnels ohne Fahrbahn also                    68 Mio
(dazu große Wasserprobleme, Tunnel also vermutlich billiger)

Preis in Aubing für 1 km Tunnel allein mit Oberflächengestaltung
     34 Mio

Tunnelwand Aubing
gut sichtbar die verteuernde
Dichtung gegen das Grundwasser.

An der tiefsten Stelle des Tunnels würde es bis zur Decke steigen.

Copyright AIG

 

 

 

Vergleich der Tunnelpreise (mit Oberflächengestaltung)

  Regensburg Aubing Gräfelfing  Hochrechnung
Länge
Preis
0,67 km
22,8 Mio.
2,0 km
68 Mio.
  laut
Gemeindeangabe:
Preis 1km
Preis 1,5km
34 Mio.
51 Mio.
34 Mio.
51 Mio.
100 Mio.
            150 Mio.!
Preis 2,2 km mit 2 Streifen + Standspur
Aufschlag für je 3. Streifen   8%
AIG        75 Mio.
                6 Mio.
Große AIG-Lösung:  2,2 km Gesamtpreis               81 Mio.

  

Die IGG verbreitet auch hier wieder Unwahrheiten, bzw. zeigt sich völlig uninformiert:
Ging sie bisher von 150 Mio. aus (für 1,5km!) so übernahm sie flugs unsere "80 Mio." (für 2,2 km), behauptete ohne jede Begründung, mit 3 statt 2 Streifen sei der Tunnel um 50 % teurer, also 120 Mio.
Und übersah dabei dass wir für 2-streifigen Tunnel nur 75 Mio. angegeben hatten.
Aber es wird genau erklärt, warum die IGG auf diesem "Gebiet die Führerschaft errungen" hat.

Der Aufschlag beträgt bei weitem keine 50%, dafür bekäme man eine 3. Röhre.
Die 3 Wände bleiben gleich, mit geringer Verstärkung, lediglich die Spannweite der Decke steigt von 10,5m auf 14m, also um 1/3. Die Planung, Deckenanschlüsse, Sicherheitseinrichtungen, Belüftung, usw. ändern sich unwesentlich. Auf die gesamte Arbeit verteilt ergibt sich ein Aufschlag von 8%.


Wie sagte unser Projektleiter, s.o.: Solche Preise nennt man wenn man nicht will!

Die Finanzierung

erfolgt durch Verkauf und Bebauung von Grund entlang des Tunnels, welcher derzeit wegen des Lärms absolut wertlos ist, aber wertvoll wird. Allein der Abstandsstreifen von 40m bringt bei Freihaltung des Paul-Diehl-Parks und bestehender Bebauung 56 Mio. Euro bei ca 700 €/qm. Weiterer schon im Besitz der Gemeinde befindlicher Grund, z.B. beim Bahnhof Lochham, bei der Heitmeiersiedlung, bringt ca 25 Mio.

Dazu verfügt die Gemeinde über eine große Zahl von Grundstücken, von denen viele seit Jahren brach liegen, wie z.B. in der Freihamerstr.. Damit wären nochmals ca. 20 Mio. zu erlösen.

 Insgesamt wird die Gemeinde erheblich mehr gewinnen als sie aufwenden muss! Und Gesundheit ist sowieso unbezahlbar.


AIG: Tunnel A96 jetzt, sofort und ohne wenn und aber.
Dieser wurde im wahrsten Sinne verschlafen.
Während der Gemeinderat sich nur noch im Sonderbaurecht verzettelte,
übersah er völlig, wie die Regensburger in aller Ruhe ihren Tunnel erstellten, mit einem Zuschuss von 62%!
Jetzt gibt es keine Zuschüsse mehr.
 
Nach unseren Veröffentlichungen schwenkte die CSU um, übernahm alle unsere Vorschläge, selbst einen verlängerten Tunnel mit lukrativer Randbebauung zur Finanzierung.
Es ist durchaus erfreulich, dass sich jetzt andere Parteien unserem Engagement für den Tunnelbau anschließen. Wir sehen das bereits als einen enormen Teilerfolg, denn wir wollen wachrütteln und etwas bewegen.

Allerdings sollten wir diese wichtige Frage nicht mehr allein denjenigen
überlassen, die 30 Jahre lang nichts für den Tunnel getan haben außer sich zurück zu lehnen und auf Staatshilfe zu warten.
 
Rechtliches:
Im Juli 2007 wurde die Klage der Gemeinde Gräfelfing auf mehr Lärmschutz an der A96 kostenpflichtig abgewiesen. Hauptgrund war das Versäumnis der Gemeinde, in den letzten 30 Jahren den Finger zu heben . Es wurde keine Vereinbarung über den Lärmschutz mit der Autobahndirektion Süd geschlossen. 

Es wurde nochmals gerichtlich festgestellt, dass die Autobahndirektion Süd die alleinige Planungshoheit hat und das nachträgliche Klagen nach 30 Jahren keinen Erfolg bringt. Angekreidet wurde, dass es in all den Jahren keine Beschwerde über Lärm gegeben habe.

Durch das Unterliegen in allen Instanzen (ohne einer Möglichkeit der Revision) ist der Verhandlungsspielraum mit der Autobahndirektion eng geworden. Aktuell (07.02.2008) wurde eine (kostenpflichtige) Klage vor dem VGH auf die Zulässigkeit einer Revision abgelehnt. Damit ist de Rechtsweg ausgeschöpft. 

Erheblich wichtiger wären sofortige Verhandlungen mit der Autobahndirektion Süd über die Eigenfinanzierung von Lärmschutzmaßnahmen. Durch die beiden verlorenen Prozesse besteht erhebliches Risiko der Ablehnung jeglicher Lärmschutzmaßnahmen durch die Autobahndirektion auch bei Eigenfinanzierung!