ST 2063 neuDas wichtigtigste für die AIG
auch hier:
konsequente Erforschung des Bürgerwillens, keine Entscheidungen über die
Köpfe unserer Bürger.
Dezember 2011: Im Gemeinderat wurden die Planungen zur
Umgehungsstraße 2063 neu durch eine Schar von Planern (mit entsprechenden
Planungskosten im 6-stelligen Bereich) vorgestellt.
Da Planegg sich weigert mitzumachen (seit zig Jahren)
ist nur eine Rumpflösung möglich: Von Pasing auf der 2063 kommend wird links
abgebogen, die Heitmeiersiedlung umfahren, durch die bestehende
Autobahnunterführung hindurch geht es um das Gewerbegebiet bis zur
Würmtalstr.
Dazu kommt ein Packen von Maßnahmen: Verlegung der
Autobahnauffahrten zur Unterführung, Verengung der Würmtalstr., Abbindung
der Pasingerstr. beim Friedhof und bei der Heitmeiersiedlung, Verengung der
Pasingerstr. zwischen Bahnhofstr. und Friedhof, und Weitere.
Es ergibt sich aus unserer Sicht folgende "Bilanz":
a) Verkehrsberuhigung, betreffend die beiden Hauptstraßen
Die Pasingerstr. zwischen Bahnhofstr. und Friedhof hat z.Z. 16.000 Fahrzeuge
/ Tag. Die Würmtalstr. ca 12.000.
Mit Umgehung halbiert sich der Verkehr in der Pasingerstr. auf ca 8000, in
der Würmtalstr. verdoppelt er sich auf 24.000.
In der Planeggerstr., also der Verlängerung der Pasingerstr. nach Süden,
wird es eine Leichte Erhöhung geben, ca 16.000 auf 18.000.
Kurz: Eine verdoppelt sich, die andere halbiert
sich.
Betrifft die Anwohner der beiden Straßen.
b) Verkehrsberuhigung für die Heitmeiersiedlung.
Im Westen wird es besser im Osten dafür schlechter.
Kein Gewinn in Sicht. Betrifft die
Heitmeiersiedlung.
c) Umweg: Durch Verschiebung der beiden
Auf/Ausfahrten wird der Weg zu den Autobahnauffahrten um 2km länger.
In Richtung A96 Ost ist der Unterschied zu heute gering.
In Richtung West, zB. zum Flughafen oder Richtung Nürnberg beträgt
der Umweg 4km.
Von Lochham oder Gräfelfing nach Pasing beträgt der Umweg 3 km! Dies
betrifft laut Verkehrsuntersuchung 12.000 Fahrzeuge, rund 6000 Bürger (wenn
man Pendler annimmt).
Diese 6000 haben hin- und zurück einen Umweg von 6km, täglich!
Diese fahren 36.000km Umweg/Tag. Bei Annahme von 8l/100km ergibt sich ein
Mehrverbrauch von 2880l/Tag oder rund 60.000l/Monat.
Die Umwege sind ökologisch bedenklich
und ein Zeitverlust für die Arbeitnehmer.
Betrifft ALLE Gräfelfinger die nach Pasing müssen.
d) Schleichverkehr: Um dem Umweg auszuweichen
wird es Schleichverkehr geben. Betroffen sind die Würmparallelen Würmstr.,
Flurstr, Rottenbucherstr.. Aber auch die Friedenstr., Lochhamerstr.,
Maria-Eichstr., bieten sich zur Vermeidung des Umweges an.
Betrifft erheblich mehr Bürger als die, welche
angeblich davon profitieren.
e) Kosten: Der Bürgermeister hatte in der
Gemeinderatssitzung nur Zahlen in den Raum geworfen, es gab keine
schriftliche Aufstellung.
Danach liegen die Gesamtkosten bei 17 Mio plus Grundstückserwerb.
Man kann von ca 22 Mio ausgehen.
Normalerweise zahlt der Staat die Staatsstraßen. Hier jedoch nicht. Die
Maßnahme wird jedoch angeblich "gefördert". Sicher ist jedoch, dass rund 2/3
von Gemeinde getragen werden müssen (kommunale Sonderbaulast).
Dies Werte sind mit Vorsicht zu genießen. Allein schon die Planungen werden
bei einer Million liegen.
Gigantische Kosten für eine Umgehung des
Gewerbegebiets.
Insgesamt sehen wir ein deutliches
Überwiegen der Nachteile.
Deshalb sind wir dagegen.
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Würde Planegg mitmachen und die Umgehung auf Planeggergebiet weiterlaufen,
wäre dies durchaus überlegenswert.