Mobilfunkkonzept der Gemeinde Gräfelfing schädlich statt nützlich.
40m-Masten beim TSV und Neunerberg drohen.
Ende des "Gräfelfinger Modell"?
Konzept eine Mogelpackung?
Kern des
Konzeptes:
Wenige Großmasten, nun sind es schon fünf, decken
den gesamten Ort ab. Dann sollen die Standortwünsche der Betreiber darauf
verwiesen werden können. Die im Vergleich kleinen Bestandsmasten in Wohngebieten
gelten als unerwünscht und sollen verschwinden.
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Irrige Annahme im Konzeptes: Die Betreiber der (kleinen)
Bestandsmasten müssen diese räumen und auf die Großmasten umziehen.
Im Konzept
unseres CSU-Bürgermeisters steht dazu nur im Punkt 4: "... und sollen
- nach und nach - durch die neuen Standorte ersetzt werden."
Ungenauer geht es wohl nicht. Neu sogar: In ca. 10 Jahren...
Als Begründung wurde unter der Hand genannt, die Betreiber würden wegen
wirtschaftlicher Vorteile freiwillig umziehen. Dies ist jedoch genau der
Grund warum sie es nicht tun (Miete wird doppelt fällig, für den alten wie
den neuen Standort. Neue Technik muss angeschafft werden. Zauberwort des
Betreibers: Standort passt nicht in die Netzstruktur).
Aber auch der Bedarf an vielen kleinen Masten
wg. UMTS und Nachfolgesystemen, z.B. LTE, ist ein Grund zum Nichtumzug. Es gibt keinerlei Zusagen der
Betreiber, nicht einmal Interessensbekundungen.
Generell: Konzepte sind nur gemeinsam mit den Betreibern machbar. Diese
Zusammenarbeit wird hier im Alleingang durch eine vage Hoffnung ersetzt.
Im Internet findet sich die klare
Darlegung: Keinerlei freiwilliger Umzug in Sicht.
Und damit ist das Konzept hinfällig.
Der Mobilfunkpakt
(zwischen Betreibern und Kommunen) sieht ausdrücklich diese Absprache vor.
Die Gemeinde Gräfelfing missachtet den Pakt nicht nur hierbei.
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Wie Einfluss auf die
Mastenverteilung genommen werden kann
und was der
Mobilfunkpakt regelt zeigt sehr klar die
Broschüre des
Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
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Methodischer Fehler
des Konzeptes: Nur die Mastenstrahlung wird in kürzester Umgebung minimiert,
also 10-15m.
Dies ist ein Abwägungsfehler.
Empfängt der Mast vom Handy ein schwaches Signal oder umgekehrt, so fordert
er zur Leistungserhöhung auf, und umgekehrt (Dynamische Leistungsregelung).
Bei Strahlungsminimierung der Masten wird also die Strahlung der Geräte der
Nutzer maximiert.
Das "Konzept" erfasst ausschließlich die Maststrahlung und minimiert von 12
auf angeblich 2 mW/qm. Einschränkend heißt es gleich "in der
Endausbaustufe", will wohl heißen: Wenn sich alle Betreiber
vorstellungsgemäß verhalten.
Die Leistungsflussdichte S des Handys am Ohr beträgt zwischen 40.000
und 40mW/qm (Dynamische Leistungsregelung). Durch eine schwache Verbindung
steigt dieser Wert von z.B. 100 auf 2000.
Für eine Abnahme der
Maststrahlung von 10mW/qm wird eine Erhöhung am Körper um 1900mW/qm
erreicht.
Auf diesen Effekt wird in jeglicher Literatur hingewiesen, im "Gräfelfinger
Modell" jedoch völlig ignoriert. Es ist daher im "Konzept" (z.B. des
Umweltinstitut Verein) irreführend generell von Immissionsminimierung zu
sprechen. Immission ist die Summe ALLER Einstrahlungen.
Ergebnis: Die
Gesamtstrahlenbelastung (Immission) wird um ein vielfaches erhöht und
maximiert, die
Mastenstrahlung vernachlässigbar kleiner.
Hauptgeschädigte sind Kinder, Schüler und Studenten, da Hauptnutzer.
Aber selbst die Mastenstrahlung für sich allein genommen nimmt zu wenn der
Mast ein größeres Gebiet zu versorgen hat.
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Unser Konzept:
Die AIG fordert eine Versorgung der Gemeinde von Masten um Gräfelfing herum.
Der Abstand soll > 400m sein. Die Gemeinde fordert selbst einen solchen
Abstand. Dies ist bei den
Standorten 10 und 11 (TSV und Neunerberg) nicht der Fall.
Die Behauptung, die Gemeinde wäre dafür zu groß, ist nur richtig, wenn man
den Betreibern einen zusätzlichen Mast erspart.
Das Problem des Umzugs der Bestandsmasten bleibt zwar, aber es gibt keine
Großmasten näher als 400m zu Wohngebieten.
Wir haben deshalb schon am 15.01.2010 einen diesbezüglichen Antrag gestellt,
siehe links. Auf Grund von Ausformulierungen zweier Rechtsanwälte und neuer
Erkenntnisse haben wir
den Antrag abgeändert. Siehe links.
Alternativ dazu sind kleine Zellen zu bevorzugen. Sie kommen wegen der
zunehmenden Datendichte sowieso und Masten und Handies kommen mit erheblich
weniger Leistung aus.
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Bestandsmast - Beispiel Freihamerstr. 2, ehemalig Albrechtverlag.
Die Gemeinde
hat das Gebäude erworben, ebenso wie das daneben befindliche
Gebäudes der ehemaligen Bäckerei Jackermeier.
Sie hat den Mobilfunkvertrag der beiden Betreiber, O2 und Vodafone gekündigt,
Laufzeit aber noch bis 2017 bzw. 2019.
O2 ist wg. der Kündigung im Zugzwang. O2 sucht Ersatz. Und wenn die Gemeinde
einen 40-m-Masten genehmigt, inmitten von Wohnbebauung, umso besser - für O2!
Vodafone dagegen denkt nicht einmal an einen Umzug und ist bereit dies vor
Gericht zu bestätigen.
Der Mast gegenüber des
Rathauses und etliche andere im Ortsbereich sind jedoch Zwerge im
Vergleich zu den neuen beiden Gittermasten mit
Plattform und unzähligen Antennen.
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Es gibt zweierlei Beeinträchtigungen durch die Antennen:
1.
Die Strahlung - materielle und immaterielle Schäden
Selbst wenn die meisten die Strahlung für ungefährlich halten:
Real ist die Angst vieler Bürger vor der Strahlung. Dies kann sich z.B.
durch Schlaflosigkeit äußern, ebenso wie alle anderen Symptome die
durch Angst entstehen.
Real ist auch der immense Verlust an Wohnqualität und Wohnwert
2. Städtebauliche Wirkung:
Die Masten sind eine
Belastung für das umliegende Wohngebiet.
In einer Gegend, in der jede Gaube geprüft wird, verstößt die Antenne
gegen den Sinn des Baurechts, insbesondere in reinen Wohngebieten (WR).
Wert der Grundstücke wird um ca. 25% gemindert.
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Zwei neue gigantische Masten - Zusätzlich
CSU und Grüne (Frank Sommer) haben am Neunerberg (Standort 11) und nun auch beim TSV-Gelände (Standort 10) einen
40m hohen Mast durchgesetzt. Die umliegenden Bürger
protestieren auf das Schärfste. Das Verhältnis zu Planegg wird getrübt.
Der 45m-Mast am TSV-Sportplatz, am nordöstlichen Eck nähe
Bahn im Wäldchen, ca. 20m vom Sportplatzzaun entfernt:
Er bestrahlt direkt die spielenden (Fußball u.a.) Kinder und über die
Bahn hinweg den Kindergarten, die Grundschule, das Kurt Huber Gymnasium
und
dazu eine Menge umliegende Anlieger westlich und östlich der
Bahnlinie, welche Angst vor dem Riesenmasten haben, ein Mast wie er
sonst nur an Autobahnen steht, zur Versorgung größerer Abschnitte. Psychsomatische Schäden sind vorprogrammiert.
Sie sehen sich einer immensen Wohnwertminderung
ausgesetzt, welcher bei noch laufender Finanzierung in den
Ruin führen kann.
Am Neunerberg droht die Errichtung eine 40m
hohen Mastes schon seit geraumer Zeit. Das Vorgehen der
Gemeinde war hier dasselbe: Planung hinter dem Rücken der Bürger mit
Maulkorb für die Gemeinderäte (=nichtöffentliche Sitzung)
Die Bürgerinitiative um Herrn Kirchhof
begrüßt diesen TSV-Masten in der Hoffnung, dass der Mast auf der
Freihamerstr. 2 verschwindet. Abgesehen vom Floriansprinzip:
Diese Hoffnung ist leider völlig unbegründet. Der Mast auf der Freihamerstr. 2 beherbergt
2
Betreiber, O2 und Vodaphone. Der neue Mast am TSV-Gelände wird jedoch
von O2 errichtet. Im Vertrag steht zwar, dass O2 das Recht und die
Pflicht hat
Mitbewerber ebenfalls auf den Mast zu lassen. Jedoch gibt es keine
Pflicht für die Mitbewerber.
Dazu
gibt es bisher keinerlei Erklärungen dieser anderen Bewerber. Ein
Vorteil ist für diese bisher nicht erkennbar. Die Gemeinde kann
lediglich HOFFEN, dass die Betreiber umziehen auf andere Masten. Herr
Göbel wird hierzu immer vorsichtiger:
Jedoch: Kein Betreiber gibt
freiwillig einen Standort auf.
-
Es sind keinerlei derartige Umzüge bekannt.
Herr Ulrich-Raithel, Konzeptverantwortlicher, und Frank Sommer, Grüne,
verantwortlich für den Standortvertrag (Freiflächenmietvertrag) konnten auf Nachfrage keine solchen Fälle nennen.
-
Auch die neuen Masten haben nur eine bestimmte Kapazität. Da aber die
Datendienste ansteigen und die Bandbreite des Telefonverkehrs sehr
schnell überholen brauchen die Betreiber jeden verfügbaren Masten. An
freiwillige Aufgabe eines Standortes ist nicht zu denken. Eine Aufgabe
zu erzwingen ist nicht möglich, da sie legal genehmigungsfrei errichtet
wurden, bzw. Baugenehmigungen vorliegen.
Fazit: Inmitten eines Wohngebietes wird es dann 2
Riesenmasten geben, ebenso wie alle Masten im Ort
erhalten bleiben.
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Was uns am Vorgehen der Gemeindeverwaltung, verantwortlich ist Bgm.
Göbel, CSU, stört:
Salamitaktik: Der Mast am TSV wie am Neunerberg wurden dem
Gemeinderat zuerst als rein vorsorgliche Untersuchung verkauft, dann als
schlanke Masten , die gerade noch über die Baumwipfel reichen. Von
Sitzung zu Sitzung, im Abstand von jeweils ca 2 Monaten wurden die
Masten immer höher.
Geheimhaltung: Die Vorstellung der Planung fand ausschließlich in
nicht-öffentlichen Sitzungen statt.
Dann versuchte O2 Unterschriften unter den Bauantrag des Masten zu
erhalten.
Dadurch erst erfuhren die Bürger davon. Eine Mitteilung des
Bürgermeisters unterblieb.
Erst jetzt, nachdem die Bürger durch O2 von dem Riesenmasten erfuhren,
bequemte sich Bgm Göbel zu einer
Bürgerinformation im Bürgerhaus am 25.02.2009
Im Gemeinderat gibt es bis jetzt
(Anfang März 2010) kein Votum darüber.
Da dieses Vorgehen auch bei anderen Planungen Methode hat, z.B. bei dem
Errichten eines Gewerbegebietes für ein Grundstück für die Fa Allguth,
an der Würmtalstraße und weiteren, die wir nicht nennen dürfen, haben
wir jetzt einen Antrag gestellt, dass derlei Planungen stets öffentlich
stattfinden sollen, siehe links den Link.
Bgm. Göbel obliegt die Zuteilung ob ein Antrag in öffentlicher oder
nicht-öffentlicher Sitzung behandelt wird. Und diese seine Zuteilung ist nicht
nachvollziehbar.
Auszug aus der Geschäftsordnung der Gem. Gräfelfing siehe links.
Tunnel für die A96
Ein Tunnel (Einhausung) war und ist eines unserer Hauptziele.
Unsere Idee war es die dabei frei werdenden 40m-Abstandsstreifen als
Bauland in dann bester Lage zur Finanzierung verwenden. Die CSU hat sich
des Themas sofort bemächtigt, jedoch bis heute hat der Gemeinderat lediglich einen
Flüsterasphalt erreicht.
Bgm Göbel sagte nun den Antennengegnern, dass das Wäldchen und der
Sportplatz "in 10 Jahren" verkauft und zur Finanzierung des Tunnels
verwendet wird.
Dabei ist klar, dass ein solcher Mastgigant den Wert der Grundstücke um
30% mindert. Dies ergibt einen Verlust von ca 20 Mio. Dies
gefährdet wiederum eine
Tunnellösung.
Und ein Tunnel für die A96 ist für unsere
Gemeinde von entscheidender Bedeutung und war und ist eines der
Hauptziele unserer AIG.
Monstermasten drohen -
Sonderopfer der Jugend von den Windeln bis zum Abitur - Anwohner unberücksichtigt - Gutachten nur unter
Auftrag der Strahlenminimierung durch Masten - Nur "Beispielszenarium"
- Feldbelastung durch Nutzer
unberücksichtigt - Weniger Masten strahlen
zwangsweise stärker - Wg. größerem Abstand müssen Handy der Nutzer stärker strahlen - Fehlende
Öffentlichkeitsbeteiligung, Planung hinter dem Rücken der Bürger - Angst vor hohen Masten
ist ein realer Faktor mit materiellen und immateriellen Schäden -
Gleichmäßige Belastung gefordert - Keine Berücksichtigung der Bürger welche
nicht an Strahlenschäden glauben - Bisher nicht einmal Anzeichen, ob
Betreiber existierende Masten zu Gunsten der Riesenmasten aufgeben werden -
Entwertung eines zentralen Waldstückes zur Naherholung und Schulweg -
möglicher Baugrund zur Tunnelfinanzierung, Wertminderung ca. 20 Mio - UMTS
erfordert viele Masten,
Kleine genügen -
Monstermasten sollen "unerwünschte Masten" ersetzen. Wieso sollten gerade
Monstermasten erwünscht sein? - Keinerlei Erreichung des Ziels der
Maststrahlungsminimierung garantiert - Richtfunkstrahler drohen zusätzlich -
Mietvertrag ist Freibrief für beliebige Bestückung, Frequenzen,
Sendeleistungen, Richtfunk -
Fragliche Moral: Ein Teil der Bürger soll entlastet werden, ein anderer
dafür belastet - Floriansprinzip - Masten im Gewerbegebiet gelten als völlig
unbedenklich, aber auch dort arbeiten und leben Menschen.