Mobilfunkmast - Vertrag
Die Gemeinde hat Frank Sommer,
Grüne, Gemeinderatsmitglied in Gräfelfing, beauftragt mit O2 einen Vertrag
auszuhandeln. (Eine
Meinung zu Frank Sommer)
Der Entwurf wurde am
03.02.2009 im Hauptausschuss vorberatend vorgestellt, er darf nicht
veröffentlicht werden
Er ist optimal - für O2.
Er ist ein Freibrief für beliebige Bestückung,
Frequenzen, Sendeleistungen, Richtfunk. Nicht einmal militärische Nutzung
ist ausgeschlossen. Nutznießer ist die Bahn.
Garantien fehlen für irgendwelche Grenzwerte, weder Leistungen am Mast
oder Leistungsdichte bei den Bürgern.
Als
Grenze der Leistungsflußdichte sind 40.000 mW/qm angegeben. Dies ist die
gesetzliche Obergrenze. Vom versprochenen Grenzwert 1 mW/qm gibt es
keine Spur.
Mindestlaufzeit 20 Jahre - für die Gemeinde.
O2 kann jährlich kündigen, wenn sich an der Technik etwas ändert, z.B.
Richtfunkanbindung oder Netzstruktur (siehe kleine Zellen).
Mindestens 3 Betreiber auf dem Mast möglich - ergibt einen Antennenwald.
Miete 2000€/Jahr, für jeden weiteren Betreiber auf dem Turm 500€/Jahr
mehr.
Vergleich: Freihamerstr. 2: 10.000€/Jahr.
Und trotzdem will O2 nicht!
Antennentragturm 40m -
droht hier eine Aufsatzantenne von 7m wie in Eschenau?
§9 (5) Antennenträger: Dies können mehrere Plattformen sein zu
Aufnahme der Antennen.
Aber auch das Gutachten verspricht nichts, es erstellt lediglich ein
"Beispielszenarium". Garantie auf irgendetwas -
Fehlanzeige.
Wenn hinterher die Strahlenwerte dennoch bei weitem überschritten werden,
wie z.B. in Salzburg der "Salzburger" Vorsorgewert um das 400-fache, so
kommen Ausflüchte wie "Reflexionen, technische Realität, nicht anders
machbar".
Aber der Monster-Mast bleibt. Und strahlt. 20 Jahre lang. Mindestlaufzeit.